Zugfahren mit Hund
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Zugfahren mit Hund in Deutschland

Willst Du das erste Mal mit Deinem Hund verreisen? Du freust Dich schon auf das Zugfahren mit Hund? Damit das schön entspannend für Dich und Deinen Hund ist, hast Du Dir überlegt, da nimmst Du doch den Zug. Damit Du die Umwelt schonst. Da möchte ich Dir gleich ein paar Schwierigkeiten nennen, die Du bei Deiner Zugreise haben kannst:

  1. Bei großen Hunden benötigst Du oft ein Kinderticket für Deinen Hund. Und er hat trotzdem kein Anrecht, das er auch einen Sitzplatz beanspruchen darf bzw. den Raum unter dem Sitzplatz. Und das obwohl er ein Ticket hat.
  2. In manchen Zügen benötigt Dein Hund einen Maulkorb*. Damit er das entspannt hinnimmt, wäre es gut, wenn Du das vorher übst. Falls Du noch einen brauchst, dann klick einfach hier*.
  3. Dein Hund muss es mögen, dass ihn fremde Menschen streicheln. Weil das im Zug einfach recht häufig vorkommt. Und manchmal leider auch ungefragt.
  4. Er sollte sich auch nicht aus der Fassung bringen lassen, wenn jemand über die Pfoten stolpert oder im schlimmsten Fall mit dem Rollkoffer über die Pfoten fährt.

Mein Tipp für Alle, die das erste Mal mit ihrem Hund verreisen wollen, ist, das Auto zu nutzen. Da man hier auch immer eine Pause machen kann, wenn das gewollt ist und nicht auf die Stationen der Bahn angewiesen ist.

Wenn Dein Hund die oben genannten Schwierigkeiten aber nicht hat, dann ist Zugfahren super. Snoopy und ich fahren wirklich oft Zug. Und wir finden das auch sehr entspannt. Aber sie fährt auch schon Zug seitdem sie 16 Wochen alt ist. Deshalb weiß sie es, dass es normal ist, das die Leute vor ihrer Nase herlaufen, wenn sie ein- und aussteigen.

 

Wie Du Hunde im Zug transportieren darfst

Kleine Hund (=Größe einer Hauskatze) darfst Du kostenlos transportieren, wenn sie ungefährlich sind und Du sie in einer geschlossenen Transportbox, die unter den Sitz oder die Gepäckablage passt, transportierst.

 

Größere Hunde bezahlen den halben Preis, d.h. Du musst für die Hunde ein Kinderticket buchen und Dir zuschicken lassen bzw. am Automaten buchen. Da für Hunde, laut der Deutschen Bahn, leider keine Onlinetickets ausgestellt werden können. Leider sind auch keine Sitzplatzreservierungen für Hunde möglich. Und wenn der Hund zu groß für eine Transportbox* ist, dann muss dieser an der Leine* geführt werden und einen Maulkorb* tragen. Ausgenommen hier sind nur Blinden- und Begleithunde. Genaueres kannst Du hier nachlesen.

 

Wann ist Zug fahren am günstigsten

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Du nutzen kannst, um günstig Zugfahren zu können, zum Beispiel:

  • Bahncard buchen
  • Sparpreis – Finder verwenden
  • Ländertickets nutzen

 

Nutz die Bahncard, falls Du häufiger Zug fährst

Falls Du in Zukunft oft Bahn fahren wirst, dann macht es wahrscheinlich Sinn, dass Du Dir eine Bahncard 25* bzw. Bahncard 50* holst – vielleicht sogar eine Bahncard 100. >> Hier geht es zur Übersicht über das Bahncard Angebot*. Da kommt es wirklich darauf an, wie teuer Dein Ticket wird und ob sich die Bahncard rechnet. Bis zum 14.12.2019 gibt es auch wieder die Probebahncard schon ab 19,90 Euro für Dich*.

 

Leider kann Dein Hund zum Stand heute keine Bahncard bestellen, da er den Schriftwechsel nicht lesen kann. Diese Aussage ist von der Deutschen Bahn. Naja, kleine Kinder, die noch nicht lesen können, dürfen sich auch eine BahnCard bestellen. Weil da die Eltern den Schriftwechsel lesen. Da denke ich eher, dass die Bahn nicht unbedingt Hunde befördern will, aber davon lassen wir uns ja nicht abschrecken.

 

Buch Dein Ticket mit dem Sparpreis Finder

Wenn Du früh genug dran bist, dann kannst Du Dir ein Ticket mit dem Sparpreis – Finder buchen. Der einzige Nachteil hier ist die Zugpreisbindung. Aber wenn Du Dich auf einen Termin festlegen kannst, wann Du mit dem Zug fahren willst und nicht so flexibel sein willst, dann ist das definitiv eine gute Sache. In der DB App werden Dir die Tickets, falls die gebucht werden können, auch angezeigt. Und dann kannst Du wirklich oft sehr günstig buchen. Und auch hier kannst Du die Bahncard 25* und auch die Bahncard 50* nutzen.

 

Ländertickets sind auch sehr günstig

Wenn Du Dich in nur einem Bundesland bewegen willst, dann prüfe auch, ob das Länderticket nicht etwas für Dich und Deinen Hund ist. Denn das Länderticket ist in den meisten Bundesländern auch für Hunde erlaubt.

Zugfahren mit Hund

Wie sehen meine Vorbereitungen für das Zugfahren mit Hund aus?

  1. Zuerst mache ich mir klar, wann ich dort ankommen muss, wo ich hinfahre.
  2. Dann checke ich, wann der Zug losfährt und wie lang die Fahrt sein soll. Wenn dies gut passt zu den Pausenzeiten von der Snoop, dann buche ich genau dieses Zugticket.
  3. In meinen Koffer packe ich folgende Dinge:
    • Reisetasche für die Snoop
    • Maulkorb
    • Futter
    • Trinkflasche mit Wasser – ins Handgepäck
    • Napf – ins Handgepäck
    • Spielzeug für die Snoop
    • Kauknochen
  4. Beim Einchecken, sage ich im Hotel Bescheid, dass ich in meinem Zimmer keine Reinigung wünsche. Meine Snoop hat Angst, wenn fremde Leute das Zimmer betreten. Es wäre möglich, dass sie stiften geht.
  5. Ich gebe auch meine Handynummer bekannt, so dass ich jederzeit erreichbar bin – falls etwas mit der Snoop sein sollte

Wenn ich geschäftlich unterwegs bin, kann es sein, dass die Snoop viel Zeit allein im Hotelzimmer verbringt. Das Glück ist, dass sie es, seitdem sie 6 Monate alt ist, so gewohnt ist. Dadurch fällt es ihr nicht schwer, auch an fremden Orten allein zu sein. Dafür bringe ich ihr immer ihr Lieblingsspielzeug mit, so dass sie gewohnte Gerüche hat und ein T-Shirt von mir lasse ich ihr da.

Am allerwichtigsten ist es, dass ich ihre nötigen Pausenzeiten auch auf Reisen berücksichtige und so viel Zeit wie mir möglich ist, mit ihr verbringe.


 

Tipps für das Zugfahren mit Hund in Europa

  • Auf jeden Fall ist es wichtig, dass Dein Hund die notwendigen Impfungen inkl. dem EU-Heimtierausweis hat.
  • Nimm auf jeden Fall genug zu Trinken und zu Essen für den Hund mit.
  • Prüfe, ob Du den Hund überhaupt in den Zügen transportieren darfst und wenn ja, was Du da beachten musst.
  • Plane genug Pausen ein.
  • Und denke immer daran: Der Weg ist auch das Ziel.

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