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Outdoorcamp Neuseeland

Schüleraustausch Neuseeland mit dem Regierungspräsidium

1993 war ich für 2 Monate mit einem Schüleraustausch des Regierungspräsidiums Düsseldorf in Neuseeland. Falls Du Dich für Neuseeland interessierst und jünger bist als 17 Jahre kannst Du Dich in Absprache mit Deinen Eltern für dieses Programm
bewerben.

Das war die beste Erfahrung meines Lebens. Es war damals auch eine Woche Outdocamp organisiert. Das hieß:

  • Klettern
  • Durch eine Höhle klettern
  • Flying Fox = Riesenseilbahn
  • durch den Urwald wandern
  • 1 Nacht im Freien übernachten mit 3 Planen als Zelt.

Das Erlebnis kann ich jedem nur empfehlen.

Zuletzt aktualisiert am 20. Oktober 2020 um 2:51 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Den ersten Monat bin ich in Dunedin zum St. Hilda’s Collegiate School gegangen. Das ist eine reine Mädchenschule. Spannend war der Tag an dem Schüler einer Jungenschule zu Besuch kamen. Wir durften uns auch die Schule von ihnen anschauen. Lustig war es als sie Netball in vertauschten Schuluniformen gespielt haben. Die Jungs waren richtig süß in ihren Faltenröcken.

Nach dem Monat bin ich mit meiner Gastfamilie um die Südinsel gefahren. Die Highlights waren:

    • Milford Sound: Delfine in freier Wildbahn – sehr beeindruckend
    • Pencake Rocks: Naturgewalt pur!
    • Skifahren: Bin sogar die Mittelschweren Pisten gefahren
    • Ausritt und ein Vielseitigkeitsturnier
    • Formal: Eine Art Abschlussball – war sehr spannend

Das Outdoorcamp Neuseeland war das spannendste Erlebnis während meines 2 monatigen Neuseelandaufenthaltes im Jahre 1993. Ich hatte das große Glück durch das Regierungspräsidium Düsseldorf an einem Schüleraustausch zwischen Neuseeland und Deutschland teilzunehmen. Teil dieses Austausches war auch ein 5 tätiges Outdoorcamp.

Wir haben uns alle im Nationalpark in der Nähe von Christchurch getroffen. Dort wurden wir in Kleingruppen eingeteilt. Ich war in einer fünfköpfigen Mädchengruppe. Das war klasse. Uns wurde gleich am Anfang gesagt, dass wir bitte keine Jeans anziehen mögen, da diese zu kalt sind. Besser seien Baumwollhosen. Eitel durften wir während des Outdoorcampes nicht sein.

Angefangen hat unser Leiter damit, dass wir alle um ein Brücke herumklettern mussten und immer mindestens mit einem Körperteil Kontakt zu den beiden Personen, die zu Beginn neben uns standen, halten.

Den ersten Tag haben wir weiterhin mit Klettern und Abseilen verbracht. Da haben wir schon etwas Mut gebraucht – gerade, wenn man es noch nie gemacht hat. Das

You have to be in charge

klingelt mir immer noch in meinen Ohren.

Am zweiten Tag sind wir in den Urwald gewandert. Gerüstet waren wir mit drei Plastikplanen, Dosen zu Essen und unseren Schlafsäcken. Irgendwann – mitten im Urwald – hieß es, so hier baut ihr bitte ein Zelt. Ich gebe Euch jetzt einen kleinen Tip.

Achtet darauf, wo das Moos wächst, das ist die Wetterseite.

Wir haben natürlich nicht darauf geachtet. Das Resultat war, dass der Regen einmal durch unser provisorisches Zelt geweht hat. Eine angenehme Nacht sieht anders aus. Aber lustig war es auf jeden Fall mit den Mädels.

Am nächsten Tag sind wir dann wieder in aller Ruhe zum Auto gewandert. Ein paar Mädels hatten das Pech, dass ihre Schuhe durch den Regen total nass waren. Aber wir sind alle heil angekommen.

Nachmittags haben wir dann noch Flying Fox erleben dürfen. Für alle, denen das nichts sagt, das ist wie eine große Seilbahn. Das war der Knaller.

Jedem, der Urlaub in Neuseeland bzw. einen Schüleraustausch macht, kann ich nur ans Herz legen, sich ein Outdoorcamp Neuseeland zu gönnen.

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Gabriele Lügger bloggt über ihre Kurzurlaube & Städtetouren mit Hund. Was sie alles mit ihrer kleinen Snoopy erlebt und wieso es so wichtig, den Hund mit auf Reisen zu nehmen, aber auch worauf man achten sollte dabei.

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