Camperausbau

Camperausbau – Der Start in mein Vanlife (Teil 1/2)

Mir war bei meinen Camperausbau wichtig, dass ich nicht jeden Tag mein Bett machen muss und ich eine Möglichkeit habe, in dem Camper zu arbeiten. Das heißt, ich brauche dringend eine Möglichkeit, mir einen Tisch im Camper zu bauen.

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Bei meinem Fahrzeug habe ich mich für einen Dacia Dokker entschieden. Wie es dazu kam, kannst du hier nachlesen. Das ist wichtig, damit du weißt, wie ich zu den Maßen für meinen Camperausbau kam. Obwohl ich noch nicht das Auto gekauft habe, habe ich mich bereits um meinen Innenausbau gekümmert.  Denn sobald ich das Auto habe, möchte ich mit dem Teilzeit Vanlife beginnen.

 

Camperausbau – Wie will ich meinen Kastenwagen ausbauen:

Ich plane einen rückbaubaren Ausbau, damit ich möglichst wenig Probleme mit dem TÜV habe. Mir ist wichtig, dass ich möglichst wenig auffalle mit meinem Kastenwagen, damit ich überall in Deutschland schlafen kann, ohne direkt als Camper erkannt zu werden.

Gerne möchte ich ein Bett für eine Person in dem Camper haben, das ich nicht immer auf- und abbauen muss. Und ich muss auf jeden Fall in dem Camper arbeiten können. Deshalb kam ich dazu, meinem Camper mit 2 Boxen auszubauen und einer weiteren Box, die viele als Küchenzeile einrichten. Geplant ist, dass ich sowohl draußen als auch drinnen kochen kann. Und ich möchte auf keinen Fall einen Gaskocher haben, da ich einfach großen Respekt vor Gas habe.

Auf den Stauraum in den Boxen möchte ich von innen zugreifen können. Damit ich nicht naß werde, wenn es regnet und ich mal etwas brauche.

Die Funktion des Ausbaus ist so geplant wie auf dem unterstehenden Bild.

 

  1. Box im Kofferraum (60 cm x 102 cm)
  2. Box hinter dem Beifahrersitz (40 cm x 110 cm)
  3. Küchenzeile (23 cm x 102 cm)
  4. Aufsatz für die Küchenzeile ( 23 cm x 50 cm)
  5. Auflagen für die Betten

 

Box im Kofferraum:

Meine Box im Kofferraum habe ich so geplant wie auf dem unten stehenden Bild. Dort habe ich auch die Maße vermerkt, falls du den selben Ausbau umsetzen willst. Die Sachen, außer Spanplatten, Kanthölzer und Schrauben, die ich für den Ausbau gebraucht habe, habe ich dir unten verlinkt.  Bei meinem Ausbau ist mir aufgefallen, dass die Türen so recht weit aufschwenken würden. So dass ich die Türen so angebracht habe, dass sie nach oben aufschwingen. So gefällt es mir viel besser.

Bei der Kofferraumbox schwingt der Deckel nach oben auf, damit ich auch von oben Zugriff auf meine Sachen habe.

Die Kofferraumbox hat nur eine Platte als Deckel. Da ich das Brett zwischen Küchenzeile und Kofferraumbox auch als Tischplatte nutzen wollte, durfte diese nicht fest angeschraubt sein. Ob das wirklich so funktioniert, wie geplant, werde ich dann beim richtigen Aufbau merken. Die Tischplatte mit 30 cm auf 110 ist doch wirklich sehr groß und sperrig. Unsicher bin ich noch darüber, ob ich die Platte teile oder ob ich mir eine extra Tischplatte hole. Die ich dann für den Tisch verwende.

 

Box hinter dem Beifahrersitz:

Für die Beifahrersitzbox ist geplant, dass der Deckel umgeklappt werden kann. Damit das Bett eine durchgehende Fläche ergibt. Die Deckplatte ist zweigeteilt, damit die zwei Betten unabhängig voneinander aufgebaut werden können. Da das eine Bett den ganzen Tag aufgebaut bleiben soll.

Und natürlich ist der Zugriff auf den Stauraum wieder sowohl von vorne als auch von oben möglich.

 

 

Die Küchenzeile:

Die Küchenzeile ist in meinem Fall keine reguläre Küchenzeile, da ich weder den Gaskocher fest einbaue noch eine richtige Spüle einbauen möchte. Eine Spüle benötigt auch einen Abwasserablauf. Und da ich in den Boden meines Autos kein Loch machen möchte, müsste ich das Abwasser in einem Kanister auffangen. Und dieser Kanister müsste regelmäßig geleert und gereinigt werden. Darauf habe ich überhaupt keine Lust. Deshalb plane ich einfach einen Frischwasserkanister, den ich auf den Aufsatz der Küchenzeile stelle, damit ich jederzeit Zugriff auf den Frischwassertank habe. Darunter werde ich eine mobile Auffangschüssel deponieren, damit das Abwasser aufgefangen wird. Ob das dann in der Realität wirklich so gut ist, wie ich es mir jetzt vorstelle, werde ich dann sehen.

Die Küchenzeile dient auch als Auflage für das zweite Bett. Deshalb ist es notwendig, dass der Aufsatz der Küchenzeile abgenommen werden kann.

 

 

Küchenzeile Aufsatz:

Damit du den Aufsatz der Küchenzeile als Auflage für das Bett nutzen kannst, sind die Korrekturen nötig, die ich eingearbeitet habe. Leider hatte ich für meinen Ausbau diesen Denkfehler drin. Deshalb habe ich mir noch eine zusätzliche Auflage gebaut.

 

Auflage:

Damit das Brett zwischen Küchenzeile und Box im Kofferraum fest aufliegt, ist es wichtig, dass die Auflage “Vor Küchenzeile” gebaut wird. Diese muss dann vor der Küchenzeile angebracht werden. Da ich das eine Bett immer aufgebaut haben möchte, habe ich dafür eine zusätzliche Auflage geplant (60 cm). Die 50 cm Auflage hast du bereits als Aufsatz für die Küchenzeile gebaut.

 

 

Für die o.g. Maße übernehme ich natürlich keine Haftung. Für mich hat das so super geklappt. Und ich freue mich schon darauf, meine Boxen in das Auto zu bauen.


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